Erfolgsbasierte Vergütung — wie die Abrechnung funktioniert
Die häufigste Frage im Erstgespräch — deshalb hier vorab und ohne Kleingedrucktes.
Der Kern in einem Satz
Damit trage ich einen Teil des Risikos mit. Wenn nichts passiert, verdiene ich im Wesentlichen nichts. Das ist unbequem für mich — und genau deshalb funktioniert es für Sie: Ich kann es mir schlicht nicht leisten, Ihr Budget zu verwalten, statt Ergebnisse zu liefern.
Was Sie trotzdem selbst zahlen
„Erfolgsbasiert“ heißt nicht „völlig kostenlos“ — das wäre unseriös versprochen. Diese Punkte sind davon ausgenommen:
- Das Werbebudget geht direkt an Meta oder Google, nicht an mich. Ohne Budget läuft keine Anzeige.
- Websites rechne ich zum Festpreis ab, nicht auf Erfolgsbasis.
- Je nach Projekt eine kleine Grundgebühr, wenn viel Vorarbeit nötig ist. Ob und in welcher Höhe, sage ich Ihnen vorher — nicht hinterher.
Was in Ihrem Fall gilt, steht schriftlich fest, bevor irgendetwas startet.
Was es kostet
Die meisten Agenturen nennen ihre Preise erst im Gespräch. Ich schreibe sie hin — so weit es geht, ohne Ihren Fall zu kennen.
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Neue Kunden gewinnen
Ein Anteil am Auftragswert, fällig nach dem Abschluss. Wie hoch der Anteil ist, hängt vom Fall ab: wie groß ein durchschnittlicher Auftrag bei Ihnen ist, wie lang der Weg dahin dauert und wie viel Vorarbeit nötig ist. Ein Küchenstudio, bei dem ein einzelner Auftrag schnell fünfstellig wird, rechnet anders als ein Coach mit Paketen im dreistelligen Bereich. Den Satz nenne ich im Erstgespräch — und er steht schriftlich fest, bevor die erste Anzeige läuft.
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Mitarbeiter gewinnen
Ein Bruttomonatsgehalt der Person, die tatsächlich anfängt. Stellen Sie einen Monteur mit 3.400 Euro brutto ein, sind das einmalig 3.400 Euro — fällig, wenn er die Arbeit aufgenommen hat, nicht schon bei der Bewerbung.
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Website
Ab 1.000 Euro zum Festpreis, keine Stundensätze. Der genaue Preis hängt vom Umfang ab und steht im Angebot, bevor Sie sich entscheiden. Das ist der eine Punkt, der nicht auf Erfolgsbasis läuft — eine Website ist fertig oder nicht.
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Werbebudget
Zahlen Sie direkt an Meta oder Google, nicht an mich. Ich verdiene nichts daran, wie viel Sie ausgeben — deshalb habe ich auch keinen Grund, Ihnen zu hohen Budgets zu raten.
Warum nicht einfach eine Monatspauschale?
Die übliche Abrechnung im Marketing ist ein fester Betrag pro Monat, meist mit Mindestlaufzeit. Sie zahlen dann für Arbeitszeit — unabhängig davon, ob am Ende ein Kunde dabei herauskommt.
Das ist nicht grundsätzlich unfair, aber das Risiko liegt vollständig bei Ihnen. Nehmen Sie eine Pauschale von 2.000 Euro: Nach sechs Monaten sind 12.000 Euro weg, und ob ein Kunde dabei herauskam, steht auf einem anderen Blatt. Die Agentur hat in jedem Fall verdient. Genau diese Rechnung wollte ich nicht aufmachen.
Der Preis dafür: Ich muss vorher ehrlich einschätzen, ob es bei Ihnen klappen kann, und sage öfter ab als eine Agentur, die ohnehin monatlich bezahlt wird.
Was wir vorher festlegen
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Was zählt als Ergebnis
Ein unterschriebener Auftrag? Ein Termin, der stattgefunden hat? Ein Mitarbeiter, der angefangen hat? Das definieren wir eindeutig — Unklarheit hier ist der Grund, warum solche Modelle sonst scheitern.
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Was ein Ergebnis wert ist
Bei neuen Kunden ein Anteil am Auftragswert, bei einer Einstellung ein Bruttomonatsgehalt. Beides steht vor dem Start fest — Sie wissen also vorher, was Sie im besten Fall zahlen und was es Ihnen bringt.
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Wie gemessen wird
Woher wissen wir, dass eine Anfrage von mir kam? Das wird technisch sauber aufgesetzt, bevor die erste Anzeige läuft.
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Wie wir wieder auseinandergehen
Keine Mindestlaufzeit über Jahre. Wenn es nicht passt, beenden wir es — das ist bei diesem Modell für beide Seiten fair.
Warum ich nicht jeden annehme
Wenn meine Bezahlung am Ergebnis hängt, muss ich vorher einschätzen, ob es eintreten kann. Das hängt nicht nur an mir: Wenn Anfragen tagelang liegen bleiben oder das Angebot am Markt vorbeigeht, hilft die beste Kampagne nichts.
Deshalb sage ich im Erstgespräch auch ab. Das ist kein Verkaufstrick — es ist die logische Folge daraus, dass ich mitzahle, wenn es nicht klappt.
Kurz beantwortet
Ist erfolgsbasiert dasselbe wie kostenlos?
Nein. Das Werbebudget geht direkt an Meta oder Google. Websites werden zum Festpreis abgerechnet. Je nach Projekt kann eine kleine Grundgebühr anfallen, die vorher genannt wird.
Was kostet die Zusammenarbeit?
Bei neuen Kunden ein Anteil am Auftragswert, fällig nach dem Abschluss — wie hoch, hängt von Auftragsgröße, Verkaufsdauer und Vorarbeit ab und steht vor dem Start schriftlich fest. Bei einer Einstellung ein Bruttomonatsgehalt der Person, die tatsächlich anfängt. Websites kosten ab 1.000 Euro zum Festpreis. Das Werbebudget zahlen Sie direkt an Meta oder Google.
Warum steht kein fester Prozentsatz auf der Website?
Weil eine einzelne Zahl in die Irre führen würde. Ein Küchenstudio mit fünfstelligen Aufträgen und ein Coach mit dreistelligen Paketen brauchen unterschiedliche Sätze — derselbe Prozentwert wäre beim einen zu hoch und beim anderen nicht kostendeckend. Den Satz für Ihren Fall nenne ich im Erstgespräch, bevor irgendetwas startet.
Was ist der Unterschied zu einer Monatspauschale?
Bei einer Pauschale zahlen Sie für Arbeitszeit, unabhängig vom Ergebnis — üblich ist ein fester Monatsbetrag, oft mit Mindestlaufzeit. Das Risiko liegt dann vollständig bei Ihnen. Bei erfolgsbasierter Vergütung wird der Großteil erst fällig, wenn das vereinbarte Ergebnis eingetreten ist.
Was gilt als Ergebnis?
Das wird vor Projektstart eindeutig festgelegt — etwa ein unterschriebener Auftrag, ein stattgefundener Termin oder ein Mitarbeiter, der die Arbeit aufgenommen hat. Unklarheit an dieser Stelle ist der häufigste Grund, warum erfolgsbasierte Modelle scheitern.
Gibt es eine Mindestlaufzeit?
Nein, keine mehrjährige Bindung. Passt die Zusammenarbeit nicht, wird sie beendet — bei diesem Modell ist das für beide Seiten fair.
Warum werden Anfragen auch abgelehnt?
Weil die Bezahlung am Ergebnis hängt, muss vorab eingeschätzt werden, ob dieses Ergebnis erreichbar ist. Bleiben Anfragen im Betrieb liegen oder geht das Angebot am Markt vorbei, hilft auch die beste Kampagne nicht.
Rechnen wir es für Ihren Fall durch
Im Erstgespräch legen wir konkret fest, was bei Ihnen ein Ergebnis wäre und was es wert ist. Danach wissen Sie, woran Sie sind.